┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68






























 
Donnerstag, 31 Mai 2018
Hochfest des Leibes und Blutes Christi - Fronleichnam



Buch Exodus 24,3-8.
In jenen Tagen kam Mose und ├╝bermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des Herrn. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun.
Mose schrieb alle Worte des Herrn auf. Am n├Ąchsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fu├č des Berges einen Altar und zw├Âlf Steinmale f├╝r die zw├Âlf St├Ąmme Israels.
Er schickte die jungen M├Ąnner Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer f├╝r den Herrn.
Mose nahm die H├Ąlfte des Blutes und goss es in eine Sch├╝ssel, mit der anderen H├Ąlfte besprengte er den Altar.
Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen.
Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Herr aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.


Psalm 116(115),12-13.15-16.17-18.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gel├Âst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gel├╝bde erf├╝llen
offen vor seinem ganzen Volk.




Brief an die Hebr├Ąer 9,11-15.
Christus ist gekommen als Hoherpriester der k├╝nftigen G├╝ter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das hei├čt nicht von dieser Welt ist,
ist er ein f├╝r allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von B├Âcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat er eine ewige Erl├Âsung bewirkt.
Denn wenn schon das Blut von B├Âcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden,
wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erl├Âsung von den im ersten Bund begangenen ├ťbertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verhei├čene ewige Erbe erhalten.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 14,12-16.22-26.
Am ersten Tag des Festes der Unges├Ąuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die J├╝nger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl f├╝r dich vorbereiten?
Da schickte er zwei seiner J├╝nger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug tr├Ągt. Folgt ihm,
bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister l├Ąsst dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen J├╝ngern das Paschalamm essen kann?
Und der Hausherr wird euch einen gro├čen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon f├╝r das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles f├╝r uns vor!
Die J├╝nger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
W├Ąhrend des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den J├╝ngern, und sie tranken alle daraus.
Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das f├╝r viele vergossen wird.
Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.
Nach dem Lobgesang gingen sie zum ├ľlberg hinaus.






 
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