┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68






























 
Mittwoch, 30 Mai 2018
Mittwoch der 8. Woche im Jahreskreis



Erster Brief des Apostels Petrus 1,18-25.
Liebe Br├╝der! Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den V├Ątern ererbten Lebensweise nicht um einen verg├Ąnglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold,
sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.
Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen.
Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, so dass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen k├Ânnt.
Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht f├╝r eine aufrichtige Bruderliebe; darum h├Ârt nicht auf, einander von Herzen zu lieben.
Ihr seid neu geboren worden, nicht aus verg├Ąnglichem, sondern aus unverg├Ąnglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt.
Denn alles Sterbliche ist wie Gras, und all seine Sch├Ânheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt, und die Blume verwelkt;
doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verk├╝ndet worden ist.


Psalm 147,12-13.14-15.19-20.
Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden,
und s├Ąttigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er verk├╝ndet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verk├╝ndet.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 10,32-45.
In jener Zeit, als Jesus und seine J├╝nger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich ├╝ber ihn, die J├╝nger aber hatten Angst. Da versammelte er die Zw├Âlf wieder um sich und k├╝ndigte ihnen an, was ihm bevorstand.
Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ├╝bergeben;
sie werden ihn verspotten, anspucken, gei├čeln und t├Âten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen.
Da traten Jakobus und Johannes, die S├Âhne des Zebed├Ąus, zu ihm und sagten: Meister, wir m├Âchten, dass du uns eine Bitte erf├╝llst.
Er antwortete: Was soll ich f├╝r euch tun?
Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K├Ânnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?
Sie antworteten: Wir k├Ânnen es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde.
Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f├╝r die diese Pl├Ątze bestimmt sind.
Als die zehn anderen J├╝nger das h├Ârten, wurden sie sehr ├Ąrgerlich ├╝ber Jakobus und Johannes.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre V├Âlker unterdr├╝cken und die M├Ąchtigen ihre Macht ├╝ber die Menschen missbrauchen.
Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro├č sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als L├Âsegeld f├╝r viele.






 
©Evangelizo.org 2001-2018