┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68



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Sonntag, 20 Mai 2018
Pfingsten



Apostelgeschichte 2,1-11.
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam pl├Âtzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherf├Ąhrt, und erf├╝llte das ganze Haus, in dem sie waren.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen lie├č sich eine nieder.
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erf├╝llt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme M├Ąnner aus allen V├Âlkern unter dem Himmel.
Als sich das Get├Âse erhob, str├Âmte die Menge zusammen und war ganz best├╝rzt; denn jeder h├Ârte sie in seiner Sprache reden.
Sie gerieten au├čer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galil├Ąer, die hier reden?
Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache h├Âren:
Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Jud├Ąa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,
von Phrygien und Pamphylien, von ├ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die R├Âmer, die sich hier aufhalten,
Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir h├Âren sie in unseren Sprachen Gottes gro├če Taten verk├╝nden.


Psalm 104(103),1-2.24-25.29-30.31.34.
Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, wie gro├č bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du h├╝llst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Herr, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Gesch├Âpfen.
Da ist das Meer, so gro├č und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und gro├če Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verst├Ârt;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zur├╝ck zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig w├Ąhre die Herrlichkeit des Herrn;
der Herr freue sich seiner Werke.
M├Âge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am Herrn.




Brief des Paulus an die Galater 5,16-25.
Br├╝der! Lasst euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erf├╝llen.
Denn das Begehren des Fleisches richtet sich gegen den Geist, das Begehren des Geistes aber gegen das Fleisch; beide stehen sich als Feinde gegen├╝ber, so dass ihr nicht imstande seid, das zu tun, was ihr wollt.
Wenn ihr euch aber vom Geist f├╝hren lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.
Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben,
G├Âtzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, J├Ąhzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen,
Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und ├Ąhnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon fr├╝her gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, G├╝te, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.
Alle, die zu Christus Jesus geh├Âren, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,26-27.16,12-15.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J├╝ngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis f├╝r mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k├Ânnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit f├╝hren. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er h├Ârt, und euch verk├╝nden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verk├╝nden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verk├╝nden.






 
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