┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68






























 
Mittwoch, 09 Mai 2018
Mittwoch der 6. Osterwoche



Apostelgeschichte 17,15.22-34.18,1.
In jenen Tagen brachten die Begleiter des Paulus ihn nach Athen. Mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, Paulus m├Âglichst rasch nachzukommen, kehrten sie zur├╝ck.
Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr besonders fromme Menschen.
Denn als ich umherging und mir eure Heiligt├╝mer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verk├╝nde ich euch.
Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr ├╝ber Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.
Er l├Ąsst sich auch nicht von Menschen bedienen, als brauche er etwas: er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt.
Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat f├╝r sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt.
Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden k├Ânnten; denn keinem von uns ist er fern.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.
Da wir also von Gottes Art sind, d├╝rfen wir nicht meinen, das G├Âttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
Gott, der ├╝ber die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, l├Ąsst jetzt den Menschen verk├╝nden, dass ├╝berall alle umkehren sollen.
Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte.
Als sie von der Auferstehung der Toten h├Ârten, spotteten die einen, andere aber sagten: Dar├╝ber wollen wir dich ein andermal h├Âren.
So ging Paulus aus ihrer Mitte weg.
Einige M├Ąnner aber schlossen sich ihm an und wurden gl├Ąubig, unter ihnen auch Dionysius, der Areopagit, au├čerdem eine Frau namens Damaris und noch andere mit ihnen.
Hierauf verlie├č Paulus Athen und ging nach Korinth.


Psalm 148(147),1-2.11-12.13-14.
Lobet den Herrn vom Himmel her,
lobt ihn in den H├Âhen:
Lobt ihn, all seine Engel,
lobt ihn, all seine Scharen.

Lobt ihn, ihr K├Ânige der Erde und alle V├Âlker,
ihr F├╝rsten und alle Richter auf Erden,
ihr jungen M├Ąnner und auch ihr M├Ądchen,
ihr Alten mit den Jungen!

Loben sollen sie den Namen des Herrn;
denn sein Name allein ist erhaben,
seine Hoheit strahlt ├╝ber Erde und Himmel.
Seinem Volk verleiht er Macht,
das ist ein Ruhm f├╝r all seine Frommen,
f├╝r Israels Kinder, das Volk, das ihm nahen darf.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,12-15.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J├╝ngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k├Ânnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit f├╝hren. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er h├Ârt, und euch verk├╝nden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verk├╝nden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verk├╝nden.






 
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