«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68






























 
Montag, 26 MĂ€rz 2018
Montag der Karwoche



Buch Jesaja 42,5a.1-7.
So spricht Gott, der Herr:
Seht, das ist mein Knecht, den ich stĂŒtze; das ist mein ErwĂ€hlter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht.
Er schreit nicht und lĂ€rmt nicht und lĂ€sst seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.
Er wird nicht mĂŒde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begrĂŒndet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.
So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wÀchst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist:
Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund fĂŒr mein Volk und das Licht fĂŒr die Völker zu sein:
blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.


Psalm 27(26),1.2.3.13-14.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fĂŒrchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Dringen Frevler auf mich ein,
um mich zu verschlingen,
meine BedrÀnger und Feinde,
sie mĂŒssen straucheln und fallen.

Mag ein Heer mich belagern:
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben:
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

Ich bin gewiss, zu schauen
die GĂŒte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 12,1-11.
Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.
Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente, und Lazarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren.
Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die FĂŒĂŸe und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfĂŒllt.
Doch einer von seinen JĂŒngern, Judas Iskariot, der ihn spĂ€ter verriet, sagte:
Warum hat man dieses Öl nicht fĂŒr dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben?
Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz fĂŒr die Armen gehabt hĂ€tte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nĂ€mlich die Kasse und veruntreute die EinkĂŒnfte.
Jesus erwiderte: Lass sie, damit sie es fĂŒr den Tag meines BegrĂ€bnisses tue.
Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer bei euch.
Viele Juden hatten erfahren, dass Jesus dort war, und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.
Die Hohenpriester aber beschlossen, auch Lazarus zu töten,
weil viele Juden seinetwegen hingingen und an Jesus glaubten.






 
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