┬źHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.┬╗ Joh. 6,68






























 
Donnerstag, 15 M├Ąrz 2018
Donnerstag der 4. Fastenwoche



Buch Exodus 32,7-14.
In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus ├ägypten heraufgef├╝hrt hast, l├Ąuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine G├Âtter, Israel, die dich aus ├ägypten heraufgef├╝hrt haben.
Weiter sprach der Herr zu Mose: Ich habe dieses Volk durchschaut: Ein st├Ârrisches Volk ist es.
Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt. Dich aber will ich zu einem gro├čen Volk machen.
Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu bes├Ąnftigen, und sagte: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? Du hast es doch mit gro├čer Macht und starker Hand aus ├ägypten herausgef├╝hrt.
Sollen etwa die ├ägypter sagen k├Ânnen: In b├Âser Absicht hat er sie herausgef├╝hrt, um sie im Gebirge umzubringen und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen? Lass ab von deinem gl├╝henden Zorn, und lass dich das B├Âse reuen, das du deinem Volk antun wolltest.
Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es f├╝r immer besitzen.
Da lie├č sich der Herr das B├Âse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.


Psalm 106(105),19-20.21-22.23.24.
Unsere V├Ąter machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.

Sie verga├čen Gott, ihren Retter,
der einst in ├ägypten Gro├čes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan, und er h├Ątte sie vernichtet,
w├Ąre nicht Mose, sein Erw├Ąhlter, f├╝r sie in die Bresche gesprungen,
so dass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschm├Ąhten das k├Âstliche Land;
sie glaubten seinen Verhei├čungen nicht.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,31-47.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Wenn ich ├╝ber mich selbst als Zeuge aussage, ist mein Zeugnis nicht g├╝ltig;
ein anderer ist es, der ├╝ber mich als Zeuge aussagt, und ich wei├č: Das Zeugnis, das er ├╝ber mich ablegt, ist g├╝ltig.
Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat f├╝r die Wahrheit Zeugnis abgelegt.
Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an, sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.
Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeitlang an seinem Licht erfreuen.
Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes: Die Werke, die mein Vater mir ├╝bertragen hat, damit ich sie zu Ende f├╝hre, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis daf├╝r ab, dass mich der Vater gesandt hat.
Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat ├╝ber mich Zeugnis abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme geh├Ârt noch seine Gestalt je gesehen,
und auch sein Wort bleibt nicht in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; gerade sie legen Zeugnis ├╝ber mich ab.
Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben.
Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen.
Ich habe erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt.
Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und doch lehnt ihr mich ab. Wenn aber ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, dann werdet ihr ihn anerkennen.
Wie k├Ânnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt, nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt?
Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde; Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.
Wenn ihr Mose glauben w├╝rdet, m├╝sstet ihr auch mir glauben; denn ├╝ber mich hat er geschrieben.
Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie k├Ânnt ihr dann meinen Worten glauben?






 
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